Vertrag von Schreuder wurde aufgelöst

Bei der TSG 1899 Hoffenheim hat es vor wenigen Tagen eine überraschende Trennung gegeben. Die Hoffenheimer liegen in der Tabelle auf dem 7. Platz und hinken den hohen Erwartungen in dieser Saison hinterher. Aus diesem Grund trennte sich der Verein nun von Cheftrainer Alfred Schreuder. Der 47-jährige Niederländer hätte noch einen Vertrag bis Juni 2022, jedoch wurde dieser nun aufgelöst. TSG Hoffenheim teilte diese Entscheidung am Dienstag mit. Der Bundesligist gab an, dass die Vertragsauflösung aufgrund einiger Differenzen bei der Zukunftsplanung gegenseitig erfolgte. Für die restlichen Spiele in dieser Saison, werden sich Matthias Kaltenbach, Michael Rechner und Timo Gross aus der vereinseigenen Akademie um die Mannschaft kümmern. Schreuder trat erst im vergangenen Sommer die Nachfolge von Julian Nagelsmann an. Vier Runden sind in dieser Saison noch zu absolvieren. Wer in die Fußstapfen von Schreuder treten wird ist noch nicht bekannt.

Schwierige Aufgaben für die verbleibenden Spiele

Aufgrund des Rückstands zur Spitze, ist diese Saison für Hoffenheim wohl zu vergessen. Am kommenden Wochenende empfängt Hoffenheim zu Hause RB Leipzig. Eine leichte Aufgabe wird dieses Spiel mit Sicherheit nicht werden. Am 17.6. gastiert Hoffenheim in Augsburg und wenige Tage später gastiert Union Berlin beim aktuell siebten der deutschen Bundesliga. Das letzte Spiel in dieser Saison wird zu einem absoluten Kracher, denn TSG 1899 Hoffenheim muss zu Borussia Dortmund. In den restlichen vier Spielen ist geplant, dass die Spieler mindestens sechs Punkte einfahren. Gegen die Leipziger und Dortmunder wären alle glücklich und zufrieden, wenn es eine Punkteteilung geben würde. In den kommenden Tagen und Wochen werden sich die Bosse der TSG 1899 Hoffenheim auch mit der Trainersuche beschäftigen müssen. Bis dato wurden noch keine Kandidaten genannt.

Alfred Schreuder – Zukunft ist ungewiss

Nach der überraschenden Entlassung des Niederländers Alfred Schreuder, ist die Zukunft des 47-Jährigen ungewiss. Eventuell zieht es ihn zurück in seine Heimat. Ein Engagement bei einem anderen Bundesligisten wäre allerdings auch denkbar. In Hoffenheim konnte sich Schreuder erstmals als Cheftrainer beweisen. So ganz gelungen ist ihm das leider nicht. Zuvor war er als Co-Trainer bei Ajax Amsterdam und FC Twente Enschede tätig. Im Jahr 2012 beendete der Mittelfeldspieler seine Karriere als Fußballer.

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